Golf Fitness Berlin

GOLF FITNESS

Kaltstart Ade, Warm-up für Ihren Score Hallo. Vor dem Golf richtig aufwärmen.

In keiner anderen Sportart käme man auf die Idee: Raus aus dem Auto, ein paar Probeschwünge und rein ins volle Spiel. Dabei legt man auch beim Golfen mit nur regelmäßigen 10 bis 15 Minuten Golf-Aufwärmübungen den Grundstein für ein besseres und gesünderes Spiel.

 

Ja, man sieht an der Driving Range auch Aufwärmer mit meist mehr oder weniger verstohlenen Dehnbewegungen. Und weil es nur wenige machen, hat man dann das Gefühl, als "Warmduscher" belächelt zu werden. Ich erinnere mich noch daran, als in den 1970ern die ersten "Jogger" im Stadtbild auftauchten. Heute kräht kein Hahn mehr danach, weil es so normal geworden ist.

 

Aber welche Effekte kann man denn nun durch Aufwärmen beim Golf erzielen? Und ist Aufwärmen gleich Aufwärmen? Um letztere Antwort vorweg zu nehmen: Die meisten Golfer, die sich bereits aufwärmen, könnten mit einfachen Ergänzungen ihr Aufwärm-Training effektiver für die Golf-spezifischen Bewegungen gestalten. Dazu später mehr.

 

Signifikante Verbesserung der Golfer-Leistung

 

In einer Studie, die 2004 im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht wurde, führten Golfer ein spezielles Aufwärmtraining durch, um die Auswirkung von Aufwärmen und Dehnung auf den Golfschwung zu beurteilen. Die Golfer waren im Alter von 23 bis 64 Jahre, mit HCPs im Bereich von 12 bis 27. Jeder Golfer wurde mit einem anderen Golfer einer Kontrollgruppe mit ähnlichen Attributen gematched.

 

Gemessen wurde die Ausgangs-Schlägerkopfgeschwindigkeit (10 Schwünge mit 5er-Eisen). In den Folgewochen wurde dieses wiederholt, allerdings bei der Golf-Aufwärm-Gruppe nach Durchführung des Warm-ups. Jeder Golfspieler dieser Gruppe wurde angewiesen, die Aufwärmübungen 4-5 mal pro Woche durchzuführen.

Nach 7 Wochen zeigte die Kontrollgruppe nur sehr geringe Veränderungen ihrer Schlägerkopfgeschwindigkeiten, während alle Golfer der Golf-Aufwärm-Gruppe signifikante Steigerungen ihrer Schlägerkopfgeschwindigkeit um 7-10 m/s aufwiesen. Das ist richtig viel. Damit hätte man das Potenzial für eine HCP-Verbesserung um 7 Schläge gewonnen - vorausgesetzt, die Ballkontrolle stimmt.

 

Dabei wurde außerdem festgestellt, dass die Schlägerkopfgeschwindigkeit auch schon nach nur einer Golf-Aufwärmtrainings-Woche um über 10% anstieg und über den 5-Wochen-Zeitraum weiter anwuchs. Regelmäßiges golf-spezifisches Aufwärmen führt also auch zu einer bleibenden Leistungssteigerung.

Die Botschaft ist einfach: Diese Golf-Aufwärmübungen vor der Runde sollten ein Muss sein, denn Schlägerkopfgeschwindigkeit korreliert mit Handicap.

Fradkin AJ, Sherman CA, Finch CF. Improving golf performance with a golf warmup programme. Br J Sports Med 2004; 38: 762-765

 

Effektive Golf-Aufwärm-Systematik

 

Wie war nun dieses Warm-up aufgebaut? Zunächst einmal handelte es sich nicht um ein allgemeines Aufwärmprogramm, sondern hier wurden Übungen so ausgewählt, dass alle "Golfermuskeln" aktiviert wurden. Welche dieses sind, kann aus einer ausreichenden Zahl von Studien abgelesen werden, die mit der Elektromyografie-Methode - sprich auf der Haut aufgeklebten Nadelelektroden - ermittelt haben, welche Muskeln beim Golfschwung am meisten feuern.

 

Das Aufwärm-Übungsprogramm selbst wurde in 3 Teile gegliedert:

 

  • Übungen, die wirklich aufwärmen und die Gelenke vorbereiten (z.B. Hampelmann und Rumpf-Twister)

  • 9 Dehnübungen, die immer nur kurz in der Endposition gehalten werden und alle wesentlichen Golfmuskeln ansprechen

  • Luftschwünge mit dem Golfschläger, die schrittweise ausladender und kraftvoller absolviert wurden.

 

Und das Ganze kann in 10-15 Minuten absolviert werden. Diese tief hängende Frucht kann also ganz einfach gegriffen werden.

 

Natürlich haben wir diese Übungen zusammen gestellt.

 

 

Warm-up-Kärtchen für Ihr Golfbag

 

Wenn Sie uns eine E-Mail schicken, können Sie bei uns ein praktisch laminiertes Warm-up-Kärtchen mit all diesen Übungen (25 Übungen an der Zahl) für nur 9 € bestellen. Dieses Kärtchen passt in Ihr Golfbag und anhand der Übungsbilder können Sie das Aufwärmprogramm ganz einfach und systematisch absolvieren.

 

Dehnen ist nicht gleich Dehnen

 

Noch ein wichtiges Wort zu den anzuwendenden Dehnübungen: Dehnen scheint ganz einfach zu sein, aber es gibt definitiv eine richtige und falsche Weise, es zu tun. Traditionell wird beim Aufwärmtraining statisch gedehnt, die Dehnposition also für eine Weile gehalten. Mittlerweile  wurde für Schnellkraftsportarten nachgewiesen, dass dieses statische Dehnen vor dem Wettkampf das Kraftvermögen der Muskulatur unerwünscht schwächt.

 

Wirksam als Golf-Turnier-Warm-up ist hingegen das aktive, dynamische Dehnen nach einem leichten Aufwärmen. Dabei werden die Muskeln nur ganz kurz angedehnt. Unser Golf-Aufwärmtraining bietet Ihnen genau diese Art der Dehnung – und dieses natürlich Golf-spezifisch.

 

 

Machen Sie mit und das Golf-Warm-up wird auf dem Golfplatz so normal wie Jogger im Stadtbild.

 

 

Autor: Jürgen Jaschke, Berlin; Inhaber one two Golf Fitness

Kontakt: info@onetwo-fit.com; www.12fit-golf.com

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