Golf Fitness Berlin

GOLF FITNESS

Keine Lust auf Golf Fitness - 3 kleine Schritte zum Golf-Erfolg

Man müsste dies, man müsste das ... Ja, man sollte sich fit halten und ja, Golf-Fitness ist ja eigentlich auch sehr wichtig. "Keine Zeit", "Ich bin abends zu müde", "Es ist etwas dazwischen gekommen" ...  - wir kennen Sie alle, die guten Gründe und Ausreden. Wenn wir für etwas wirklich motiviert sind, dann geht es ja wie von selbst. Aber anspruchsvoll wird es doch erst, wenn wir wissen, dass wir etwas Wichtiges tun sollten, es aber dennoch lassen. In diesem Artikel greife ich tief in unsere Personal Fitness Trainer Trickkiste und beschreibe, wie Sie Schritt für Schritt Ihre Golf Fitness ausbauen, auch wenn Sie anfänglich noch wenig motiviert sind. Und wenn Sie schon Golf-Fitness-motiviert sind, dann können Sie die beschriebene Methode auch wirkungsvoll auf andere Ziele übertragen.

 

Eine Gewohnheit zu entwickeln ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Bei Themen, für die man aber nicht durch und durch motiviert ist, startet man aber nicht mit so großen Zielen wie, Marathon-Läufer zu werden. Da dieses eine relativ schwere Herausforderung ist, braucht man hier sehr viel und anhaltende Motivation, um dieses zu erreichen. Bei geringer Motivation machen wir uns lieber zwei Faktoren zu Nutze:

 

  • Wenn wir die Verhaltensänderung sehr klein und einfach machen, Prof. BJ Fogg von der Stanford University nennt diese "tiny habits" oder "kleine Gewohnheiten", dann brauchen wir nur sehr wenig Motivation. (Schritt 1)

 

  • Und wenn wir eine solche "kleine Gewohnheit" an eine bestehende Gewohnheit anhängen, dann wird letztere zum fortwährenden Auslöser für die neue kleine Gewohnheit. (Schritt 2)

 

Ein Beispiel: Wenn wir die meiste Zeit des Arbeitstages am Schreibtisch sitzen, dann wird sich über kurz oder lang unser Rücken melden. Wie mittlerweile nachgewiesen wurde, kann Ausgleichs-Fitness dieses nicht "ausgleichen". Vielmehr sollte man das Sitzen stündlich unterbrechen und seinen Rücken mobilisieren. Um dieses auch wirklich zur Gewohnheit zu machen könnte unsere "kleine Gewohnheit"-Formel z.B. lauten:

 

"Wenn ich telefoniere, dann stehe ich auf und bewege mich."

 

Aus mehreren kleinen Fitness-Gewohnheiten werden große

 

Reihen wir nun nach und nach immer weitere "kleine Gewohnheiten" aneinander, dann kommt mit der Zeit eine große Gewohnheit dabei heraus. Viele Menschen telefonieren zwei bis drei Stunden am Tag. Stellen Sie sich vor, wie viele anfänglich kleine Fitnessübungen man hier zu einem ganzen Fitness-Programm kombinieren könnte. Die Tiny habits Methode könnten wir dann schrittweise so ausbauen:

 

  • "Wenn ich telefoniere, dann stehe ich auf und bewege mich"

  • "Wenn ich mit dem Handy telefoniere, setzte ich mein Headset auf (für freie Hände) und mache zwei Kniebeugen"

  • Wenn ich mit dem Handy telefoniere, mache ich zwei halbe einbeinige Kniebeugen"

  • Wenn ich mit dem Handy telefoniere, mache ist zwei Bizeps Curls mit einer kleinen Hantel"

...

 

 

Wie nutzen wir dieses nun für die Golf Fitness?

 

Auch beim Thema Golf Fitness geht es darum, eine anfänglich lächerlich einfache Gewohnheit zu etablieren, eine Golf-Fitnessübung, die wir mindestens dreimal pro Woche machen, die weniger als 30 Sekunden dauert und nur ganz wenig Aufwand erfordert. Denn wie gesagt: Je einfacher, desto weniger Motivation wird benötigt. Und diese führen wir gleich nach einer etablierten Golf-Gewohnheit aus.

 

"Wenn ich (bestehende Gewohnheit) gemacht habe, werde ich (neue kleine Gewohnheit) machen"

 

Auf diese Weise könnten Sie z.B. mit dieser einfachen Aufwärmübung starten:

 

"Wenn ich an der Driving Range angekommen bin, mache ich die Golf-Fitnessübung 'Rumpfrotation'  2 mal"

 

 

Anleitung für diese Golf-Fitnessübung:

 

  • Aufrecht stehen, rückenseitig in beide Ellenbogen fixieren;

  • Rechtes über linkes Bein kreuzen, 2 mal über das vordere Bein im Uhrzeigersinn rotieren und 1-2 Sekunden andehnen1) ;

  • Linkes Bein über das rechte kreuzen und in umgekehrter Richtung verfahren.

 

Und wenn Sie sich dann immer direkt im Anschluss noch innerlich mit "Gut gemacht" belohnen, dann werden Sie schnell merken, dass Sie diese Aufwärmübung immer öfter vor dem Golfspiel an der Driving Range machen und schon bald steigern (6-8 Wiederholungen reichen hier) oder eine weitere Golf-Fitness-Übung ergänzen wollen. Mit etwas Geduld und der Unterstützung durch unsere Golf FItnesstrainer bauen Sie so ein ganzes Golf Fitness Trainings Programm auf, das Sie regelmäßig als gute Gewohnheit ausüben.

 

Fortsetzung folgt :-)

 

Ihr Jürgen Jaschke

 

Autor: Jürgen Jaschke, Berlin; Inhaber one two Golf Fitness

Kontakt: info@onetwo-fit.com; www.12fit-golf.com

 

Quelle: Prof. BJ Fogg, Director, Persuasive Tech Lab Stanford University

in TEDx Freemont, November 2012

http://www.youtube.com/watch?v=AdKUJxjn-R8

 

1) zum richtigen Dehnen siehe auch diesen Blog-Beitrag: Vor dem Golf richtig aufwärmen
 

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