Golf Fitness Berlin

GOLF FITNESS

Golf-Fit im Frühling - Was Sie jetzt noch in 10 Wochen schaffen können

Zunächst die schlechte Nachricht:  

 

Muskeln bauen bei Nichtbeanspruchung über den Winter stark ab. Der Weg zurück ist mühsam. Haben Sie das Wintertraining verpasst, gibt es aber noch eine gute Nachricht: Sie können auch im Frühjahr noch einiges aufholen. Was dabei für Ihr Handicap der beste Weg ist und wie Sie sogar gleich starten können, stellen Ihnen Golf Fitness Experte Jürgen Jaschke und PGA Master Professional Paul Archbold vor.

 

Muskelschwund im Winter

 

Was passiert, wenn man seinen Körper im Winter nicht wirklich beansprucht? Er baut schnell ab. Wie extrem Unbeweglichkeit ausfallen kann, illustriert eine dänische Studie, bei der männlichen Probanden ein Bein fixiert wurde. Nach 14 Tagen hatten diese bereits 1/4 bis 1/3 ihrer Kraft verloren, die sie danach trotz 2-3 einstündigen Fitnessrainings pro Woche nicht innerhalb von 6 Wochen zurückgewinnen konnten.

 

Aufholen im Frühjahr

 

Wer jetzt noch Golf Fitness in die Saisonvorbereitung einbaut, kann in der anstehenden Saison gleich Effekte auf dem Platz ernten, und das mit mehr Gesundheit und Spielfreude. Abhängig vom Fitnessgrad und Einsatz sind in den nächsten 10 Wochen z.B. noch 10 Meter mehr Länge machbar. Und macht man es wie die Profis und trainiert auch in der Spielsaison durch, dann sind bis September je nach Ausgangs-Handicap noch ein paar zusätzliche HCP-Stufen drin.

Wie Sie lesen werden, ist Golf Fitness dazu genauso wichtig wie Golf-Technik. Das wichtigste Equipment ist ja der Körper. Und nein, pumpen im Fitness-Studio ist damit nicht gemeint.  

 

Was also tun, um die verbleibende Zeit bestmöglich zu nutzen?

 

Alles richtig macht man, wenn man das eigene "Golf Fitness Handicap" herausfindet. Mit Hilfe spezieller Fitness-Tests werden dabei die Knackpunkte in der Schwungkette ermittelt, für die dann die individuell besten Fitnessübungen ausgesucht werden. Das spart viel Zeit.

Aber auch das Golf Handicap selbst kann als grobe Orientierung dienen. Nachfolgend beschreiben wir die typischen Golf Fitness Schwerpunkte in den verschiedenen Handicap-Klassen.  

 

 

Anfänger bis Hcp 36

 

Driver distance 150m / Club head speed 70 - 80 mph

 

Typisch für diese Handicap-Gruppe:

 

In dieser Gruppe geht es im Wesentlichen um die Verbesserung der Golf Technik, also effizient schwingen und den Ball richtig treffen. Am einfachsten wird die Zahl der Schläge hier im kurzen Spiel abgeschmolzen.

Länge kann hier noch kontraproduktiv sein, weil die Bälle damit noch stärker streuen. Um die Streuung selbst anzugehen, muss die Technik körperseitig umsetzbar sein und dieses stabil. Wenn man sich nicht genug aufdrehen kann, kommt kein effizienter Schwung zustande; sind die Gelenkstützungen instabil, dann erscheinen die Abschläge wie auf einem Skateboard stehend gemacht.

Darüber hinaus steht für Golfanfänger mittleren und höheren Alters und Hobbygolfer an oberster Stelle, Verletzungen vorzubeugen. Besonders beansprucht werden der untere Rücken, die Handgelenke und Ellbogen sowie die Schultern. Wer in dieser Handicap-Gruppe keinerlei Golf Fitness betreibt, hat hier ein erhöhtes Risiko.

 

Golf Fitness Schwerpunkte:

 

Mit Golf-spezifischen Übungen zur Steigerung der Beweglichkeit lässt sich einerseits die Oberkörperrotation für effizientere Schwünge steigern. Aber auch für die korrekte Ansprechposition ist Beweglichkeit erforderlich. Wenn Sie beispielsweise in der Rumpfbeuge bei durchgestreckten Beinen den Boden nicht mit den Händen berühren können, sind die Unterseiten Ihrer Oberschenkel vermutlich "verkürzt". Damit ist es aber nicht möglich, die korrekte Hüftkippung in der Ansprechposition durchzuführen.

Diese Beweglichkeitsübungen finden sich auch in jedem guten Warm-up wieder. Richtiges und konsequentes Aufwärmen und korrekte Golf Technik minimieren obendrein das Verletzungsrisiko beachtlich.

Wer außerdem seine Präzision steigern möchte, arbeitet an der Stabilität seiner Gelenke.  Gelenke, die instabil sind.

 

Gute Übung für zuhause:

 

Wenn Sie an Ihrer Stabilität arbeiten wollen, ist der klassische Unterarmstütz schon sehr hilfreich. Bitte achten Sie auf die korrekte Ausführung ohne "Hängebrücke"

 

Mittleres Hcp 14 - 36

 

Driver distance 180m / Club head speed 80 - 90mph

 

Typisch für diese Handicap-Gruppe:

 

Mit sinkendem Handicap steigt die Notwendigkeit, den Ball weiter schlagen zu können, da ein Hcp 18 Spieler das Grün mit einem Schlag weniger pro Loch erreichen muss.

Der fitnessseitig bestimmende Faktor für mehr Länge ist die Schlägerkopfgeschwindigkeit. Diese wiederum hängt ab von 1. dem Ausmaß, mit dem man seinen Oberkörper aufdrehen kann und 2. der Beschleunigung bist zum Treffen des Balls.

Mit wachsender Schwunglänge und Schlägerkopfgeschwindigkeit wiederum wird mehr Stabilität benötigt, um Körper und Schläger kontrolliert in die gewünschte Position im Treffpunkt zu bringen. In dieser Handicap-Gruppe ist die Ablaufsteuerung der Schwungbewegung vorrangig.

Außerdem wird in dieser Handicap-Gruppe mehr gegolft. Kraft-Ausdauertraining wird wichtiger, damit der Golfer seine Konzentration und Leistungsfähigkeit über die gesamte Runde konstant hoch halten kann.

 

Golf Fitness Schwerpunkte:

 

Verbesserte Beweglichkeit und Stabilität ist auch hier die Priorität:

· seine Schulterachse von der Hüftachse beim Aufdrehen trennen zu können ("X-Factor")

· die Koordination, die Hüften zum Start des Downswings feuern zu können, gefolgt von Schultern, linkem Arm und schließlich dem Schläger

· diese Körperteile während und kurz nach dem Treffpunkt zu stabilisieren

 

Gute Übung für zuhause:

 

Je größer der X-Faktor, der Winkel zwischen Schulter- und Hüftachse im Rückschwung, desto mehr Power bekommt Ihr Schwung. Machen Sie einen Ausfallschritt und drehen Sie Ihren Oberkörper mithilfe des Schlägers, den Sie vor sich halten. Diese Übung wärmt gleichzeitig auf und trainiert die Balance.

 

Niedriges Hcp 0 - 14

 

Driver distance 200m + / clubhead speed 90 mph +

 

Typisch für diese Handicap-Gruppe:

 

In dieser Gruppe muss die Golferin in jeder Runde 7-12 Grüns "in regulation" erreichen. Die Fehlertoleranz ist hier sehr gering.

Hcp und Schlägerkopfgeschwindigkeit bzw. Länge korrelieren hier ganz deutlich, wie das nachfolgende Trackman-Diagramm zeigt. Golfer mit geringerem Handicap haben meist auch eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit. Das Sparen eines Schlages pro Runde geht in dieser Handicap-Gruppe im Schnitt einher mit einer zusätzlichen mph Schlägerkopfgeschwindigkeit.

Golfer in dieser Gruppe sollten genug Schnellkraft und Kraft besitzen, um die erforderlichen Längen mit kontrollierten 70-80% ihres Kraftpotenzials zu erreichen. Außerdem sollten X-Faktor und Beweglichkeit optimal sein.

 

Quelle: http://blog.trackmangolf.com/performance-of-the-average-male-amateur/

 

Golf Fitness Schwerpunkte:

 

Schnellkraft- und Krafttraining werden sehr wichtig, außerdem die Steigerung der elastischen Aufladung in der Spiralbewegung des Oberkörpers. Letztere ist das Geheimnis von z.B. 15-jährigen Golfern, die wie Hungerharken aussehen, aber sensationelle Drives hinlegen.

Mit steigender Schnellkraft und Schlägerkopfgeschwindigkeit wiederum wird die weitere Steigerung der Stabilität wichtig, um die kinematische Kette weiterhin korrekt durchlaufen zu können.

 

Gute Übung für zuhause:

 

Liegestütze stehend an der Wand, explosiv wegdrücken, federnd auffangen, dazu ständig die Handposition an der Wand verändern. Und: Treppenstufen springen (auf eigene Gefahr)

 

Wie Sie Golf Fitness am besten umsetzen

 

Reizen Sie die Chancen, jetzt noch Golf Fitness aufzutanken und Ihren Saisonstartphase zu flankieren? Wie setzen Sie diesen jungen Vorsatz nun bestmöglich gleich in die Tat um? Schnell noch ins Fitnessstudio? Für die allgemeine Fitness ist das gut, aber Golf Fitness Training ist ganz anders als Fitnessstudio. Denn vieles ist mit eigenem Körpergewicht und ein paar Kleingeräten viel sinnvoller machbar. Selbst Übungen heraussuchen? Das Internet bietet hier unendlich viele, mit denen man sich gut beschäftigen kann. Beherzigen Sie dabei immer die Regel: Körperliche Einschränkungen beheben, bevor man auf Power geht.

Wem das zu mühsam ist und wer schnell auf den Punkt kommen will, der holt sich professionelle Unterstützung. Um seine Golftechnik zu verbessern, kommt man mit einem guten Golftrainer ja ebenfalls schneller voran. Unter www.12fit-golf.com finden Sie sicherlich das passende Angebot.

 

Wir wünschen Ihnen einen Guten Start in den Golf-Frühling!

 

Ihr Jürgen Jaschke und Paul Archbold

 

Jürgen Jaschke

Mobil: +493083202093
juergen.jaschke@onetwo-fit.com
www.12fit-golf.com

 

Paul Archbold

Mobil: 0157 725 364 68
paul_archbold@hotmail.com
www.gccseddinersee.de

 

 

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